Dienstag 21.07.2026
Um ca. 8:30 aufgestanden und etwas zerzaust gewesen von gestern 😅 Zusammen gefrühstückt und uns danach fertig gemacht für die nächste Sehenswürdigkeit.
Nach ca. 1 Stunden sind wir am Ziel angekommen „Postojna“.

Hier gibt es die weltgrößte Tropfsteinhöhle, 5 km kann man besichtigen. 3,5km sind mit einem Zug und die restlichen zu Fuß.

In der Höhle hatte es beständige 10 grad, frisch aber angenehm.

Hatte sich ein wenig angefühlt wie in einem Freizeitpark ☺️

Heute gings für uns in die Höhle von Postojna, und schon der Einstieg war ein kleines Abenteuer. Erst die Fahrt mit der Bahn hinein, dann dieses Gefühl, plötzlich in einer anderen Welt zu stehen – kühl, weit, irgendwie beruhigend.

Die Tropfsteine wirkten wie Figuren, die schon seit Jahrhunderten dort stehen und einfach weitermachen, egal wer vorbeikommt. Wir sind langsam durch die Gänge gelaufen, habe immer wieder stehen bleiben müssen, weil die Ausmaße einfach so überwältigend waren. Das ist ein Moment, der einen runterholt, ohne dass man es geplant hätte.


Am Ende gab es sogar einen Konzertsaal, das Echo hallt 6 Sekunden nach.

War wirklich beeindruckend und kann man empfehlen.

Mit dem Zug ging es dann wieder Richtung Ausgang. Es hatte angenehme 25 grad gehabt, tat ganz gut nach der Höhle. Im Jahr 2024 hatte es schon 42.000.000 Besucher gehabt, ihr könnt euch also vorstellen was da los ist, Touristen jede Menge.
Wir sind dann noch ins Vivarium, dort wurden die ganzen Bewohner der Höhle gezeigt. Schon Wahnsinn, welche Tiere sich im Laufe der Zeit, der Dunkelheit angepasst haben und auch zurecht kommen.
Es gab auch noch eine Expo, dort sind wir auch rein und es war echt toll gemacht. Es wurde die Entstehung und auch das auffinden der Höhle gezeigt.

Zeitungsartikel von der Entdeckung.

Am Anfang wurden die Herrschaften, die ersten Kilometer per Hand durchgeschoben.

Der erste Zug, noch mit Holzbänken.
Es gab auch noch eine kleine Ausstellung von den Schmetterlingen der Welt.


Wie groß manche Exemplare sind 😅
Wieder draußen, sind wir mit dem Shuttle Bus zur letzten Sehenswürdigkeit gefahren.

„Burg Predjama“, die sich so selbstverständlich in die Felswand schmiegt, als hätte sie nie woanders stehen können. Der Weg hinauf war ruhig, und oben hatte ich dieses typische „Okay, das ist schon ziemlich beeindruckend“-Gefühl.

Küche
Innen war es kühl, ein bisschen mystisch, und man merkt sofort, dass hier früher niemand einfach so vorbeigeschlendert ist. Die Mischung aus Natur und Bauwerk hat mich mehr gepackt, als ich erwartet hätte.

Wohnzimmer

Schlafgemach

Waffenarsenal, man konnte ein Schwert anheben. Wau, da wäre ich schon fertig gewesen, bis ich überhaupt den Berg hochgekommen bin, so schwer war das.

Treppe zur Terrasse mit Aussicht


So wurde der Feind angekündigt. Das Gebimmel ging einem irgendwann auf den Keks. Jeder meinte Bimmeln zu müssen 😫😅

Hier oben hatten sie sogar ein Wassersystem, das die Burg damals mit frischem Wasser versorgte. Sie fingen die Tropfen in einer Wanne auf und leiteten das Wasser mit Rohren in die Burg, schlau.

Ausguck 😅

Ausgang ☺️

Esszimmer

WC mit Aussicht, im Winter war das bestimmt A….. kalt 😅
Nach ziemlich vielen Treppenstufen, ging es dann langsam auch wieder nach unten in den Keller.

Das war der Bekannteste Besitzer „Erasmus Lueger“ von 1420 – 1484. Er wurde quasi auf dem WC durch eine Kanonenkugel getötet, da ihn sein Diener durch schwenken einer Kerze verraten hatte.

Das war das Wappen
Sind dann wieder aus der Burg und den Weg nach unten zum Shuttle Bus gelaufen.

Interessanter Baum
Sind mit dem Bus zum Auto zurück gefahren, der Parkplatz war mittlerweile schon ziemlich leer.
Wir kamen um 20:00 am Campingplatz an und es windete ziemlich heftig, bei nur noch 19 grad, prrr.
Unterwegs haben wir ein Reh gesehen, das vor uns auf der Straße stand, darauf noch ein Eichhörnchen ☺️
Wir machten uns noch was zu essen und da es wirklich sehr frisch war, blieben wir auch nicht länger draußen und sind gegen 22:30 ins Bett gegangen.