Victoria Umgebung….

Mittwoch 09.08.
Wetter: +28° diesig (Smog) schwül

Heute sind wir erst gegen ca. 6:45 wach geworden, gestern wurde es auch ziemlich spät. So geht es langsam immer besser.

Um 8:00 gab es Frühstück. Es gab sogar Buffet. Es waren noch weitere Gäste anwesend, nur dieses Mal hatten wir unseren eigenen Tisch. Nach dem Frühstück sind wir dann mal so gegen 10:00 losgefahren.

In den Vorgärten unserer Nachbarn gab es Besuch, was hier aber nicht unüblich zu sein scheint, da wir Rehe nun schon des öfteren in den Städten sahen.

Heute kamen sogar noch zwei Waschbären dazu 🙂

Unser erstes Ziel:

Alles begann mit einem Zementwerk. Durch den Abbau wurde die Fläche des Geländes immer größer u kahler. Die Frau des Zementwerk Besitzers fing damit an, die kahlen Flächen wieder mit Leben zu füllen. Dieser Garten wurde dadurch immer größer, somit holte sie sich Unterstützung. Von jemandem, der sich auf Großgärten Spezialisiert hatte. Dieser Garten ist immer noch in Familienbesitz, momentan ist es die Urenkelin die sich um alles kümmert. Sie wird mittlerweile auch vom Staat unterstützt.
Es ist wirklich sehenswert, dort finden auch Konzerte statt u ab u an auch ein größeres Feuerwerk.

Auf diesem Platz finden die Feuerwerke statt.

Wir hatten ca. 3 Std dort verbracht.
Sind dann quasi ums Eck gefahren, zum "Gowlland Tod Provincial Park". Es war ein Waldspaziergang bis zum Meer. Dort verweilten wir eine Weile auf einer Bank u schauten aufs Meer u die dort liegenden Boote.

Nachdem wir eine Weile verweilt hatten, liefen wir zurück zum Auto u fuhren wieder Richtung Stadt, zum "Mount Douglas Park". Wir parkten u liefen nach oben, die Beschilderung war etwas dürftig.

Mmhh, wo gehts jetzt lang?
Egal, alle Wege führen nach Norn.
Im Zweifelsfall immer nach oben 😉

Oben angekommen, hätte man eigentlich eine tolle Fernsicht, aber Smog hat ja auch was. Wir hoffen auf Regen! Dass ich das mal schreiben würde, hätte ich auch nicht gedacht 😉

Total verschwitzt, es klebte alles, bäh. Fuhren wir erst noch zum einkaufen u danach zur Unterkunft zurück.
Die Dusche tat so richtig gut u danach hieß es dann noch waschen. Das sehr heiße u schwüle Wetter macht uns u unseren Klamotten schwer zu schaffen 🙂

Wir aßen (Vesper ;-)) heute auf dem Balkon, der noch zu unserem Zimmer gehörte.
Balkon, gaaanz da hinten 🙂

Wir waren beide platt, sind um ca. 22:00 schlafen gegangen, obwohl, neben mir schnarchte es schon eine ganze Weile 🙂

Machts gut u bis morgen, liebes Grüßle.

Weiterfahrt….

Dienstag 08.08.
Wetter: +28° diesig (Smog) schwül

Auch Heute war die Nacht kurz vor 5:00 wieder um. Wir versuchten noch ein wenig zu schlafen u gaben kurz nach 6:00 auf.

Sind aufgestanden u packten schon mal unsere Sachen zusammen, um 7:30 ging es zum Frühstück. Heute saßen wir mit 2 Paaren am Frühstückstisch. Ein jüngeres Paar, Franzosen, die schon seit 3 Jahren in Kanada leben u einem älteren Paar aus England. Es war eine nette Unterhaltung gewesen, dieses mal kamen wir auch zum Essen 😉

Wir verabschiedeten uns von unserer sehr herzlichen Gastgeberin, bei der wir uns sehr wohl gefühlt hatten. Alles war sehr liebevoll zum Detail eingerichtet. Mit frischen Blumen vom Garten, hier u da kleine Schokoladentäfelchen, die uns die Zeit versüßten 🙂

Wir geben es zu, wir haben auch den Vorratsschrank gefunden, wir sind zwar Schwaben, aber keine Diebe 🙂

Heute ging es weiter nach "Victoria".

Unser erstes Ziel war "Duncan" dort sahen wir uns die Totem Poles (Totempfähle) an. Diese wurden eigentlich nur zu einem Zweck aufgestellt, nämlich, um diese Stadt bekannter zu machen. Die Runde war nicht sehr groß, aber sehenswert. Zum Schluss belohnten wir uns noch mit einem Eis 🙂

Bemalte Hauswand

Unterwegs hielten wir noch in einem Visitor Center u bekamen noch ein paar Infos zu unserer Route. So wichen wir dem Highway aus u fuhren auf den Nebenstraßen entlang. Wir kamen in "Cowichan Bay" vorbei, einem älteren Fischerdorf. Es war ganz nett, nur bestand es zum größten Teil aus Restaurants u Fressbuden.

So blieben wir nicht allzu lange u fuhren weiter, Richtung Süden.
Wir kamen zu unserem nächsten Stopp.

"Cowichan Valley Trail", "The Kinsol Trestle" ist seit 1920 die älteste u einer der höchsten Brücken der Welt, die nur von Menschenhand erbaut wurde, ohne jegliche Hilfsmittel. Früher diente sie als Eisenbahnbrücke u heute ist es eine Art Denkmal, sehr beeindruckend. Die Schienen wurden entfernt und so entstand eine Fußgängerbrücke, die Teil des Trans Canada Trail ist. Dieser verläuft quer über den Kontinent, von der Pazifik- bis zur Atlantikküste.

Sind weiter gefahren und kamen an einem Lookout vorbei. Schade, dass die Sicht durch den Smog immer noch so schlecht ist. Am Wochenende soll es angeblich regnen, hoffen wir mal, dass es dann wieder besser wird.

"Little Niagarafalls". Das Flussbett führte kein Wasser, somit liefen wir das erste mal einen Fluss hinauf u standen direkt vor dem Wasserfall. Da es schon lange nicht mehr geregnet hatte, waren die Little Niagarafalls, sehr schwäbisch sparsam, schade.

Wieder zurück, machten wir uns auf den Weg zu unserer neuen Unterkunft in "Victoria" – "Hemmingways by the Sea"
Wir wurden auf Anhieb fündig u wurden wieder herzlichst Empfangen. Nachdem wir noch ein paar Infos bekommen hatten, ging es endlich unter die Dusche. Wir waren überwältigt, so ein riesen Zimmer hatten wir bis jetzt noch nie.

Sind noch was Essen gegangen.
Wir waren beide platt, sind heute so
ca. 18 Km gelaufen u das bei der Wärme.
Um ca. 23:50 gingen wir schlafen, so langsam finden wir unseren Rhythmus wieder.
Bis bald.

Ankommen…..

Montag 7.08. (Feiertag)
Wetter: +27 diesig, sehr schwül

Wir schliefen beide wie ein Stein, doch noch vor ca. 5:00 war es rum, wir waren wach u sind noch eine ganze Weile liegen geblieben.

Unser Frühstück war sehr gesellig, da wir mit noch 4 Kanadiern am Tisch saßen. Es wurde so viel geredet, dass wir kaum zum Essen kamen. Wir saßen im Esszimmer unserer Gastgeberin, mit Blick aufs Meer u einem sehr liebevoll gedeckten Tisch.

Heute war ankommen angesagt, obwohl es uns recht gut ging mit unserem Jetlag.

Darf ich noch vorstellen: Unser hoffentlich treuer Begleiter.

Wir sahen uns ein wenig in der Umgebung von "Nanaimo" um, waren am Meer und genossen es einfach.

Heute hatten wir eine Begegnung mit einem Bären und das obwohl wir uns noch kein Bärenspray besorgt hatten. Nach dieser Begegnung holten wir das unverzüglich nach 😉

Leider wurde unsere Befürchtung bestätigt. Das diesige Wetter kommt von den ganzen Waldbränden rings herum, somit wird uns dieses Wetter vermutlich noch länger begleiten. Der Regen lässt auf sich warten u so sieht die Landschaft dementsprechend auch aus. Dadurch ist es sehr warm u schwül.

So sieht es leider überall aus. Auch die Fernsicht ist dadurch sehr eingeschränkt, man kann nur erahnen was da wohl in der Ferne zu sehen wäre.

Wir kamen am "Bowen Park" vorbei, durch den wir gelaufen sind. Es gab einen kleinen Wasserfall, der aber auch nur noch ein Rinnsal war, da das ganze Flussbett kaum Wasser führte.

Da wir langsam Hunger bekamen, beschlossen wir wieder zurück zur Unterkunft zu fahren. Wir hatten uns noch Essen gekauft (Pasta) 😉
Das kochen stellte dann aber eine Herausforderung dar. Denn es gab keinen Herd u keine Töpfe, was wir aber eigentlich vermutet hatten, da wir mit einer Küche ausgestattet waren. Wir bekamen es dann doch noch hin. Das ganze fand in der Mikrowelle statt 🙂

Wir ließen uns das Essen im schön angelegten Garten unserer Gastgeberin schmecken. Mit Blick aufs Meer.

Wir saßen noch eine ganze Weile draußen, denn es war noch angenehm warm. Da bekamen wir plötzlich Besuch von einem Kolibri. Sind erst erschrocken, da es sich so anhörte wie eine überdimensionale Hummel 🙂
Mein Schatz war sehr geduldig und hatte den Kolibri verfolgt, so wurde er doch noch belohnt und hat ihn vor die Linse bekommen 🙂

Sind gegen ca. 20:00 ins Bett gegangen. Ich
war noch eine Zeit lang wach, während mein gegenüber schon ins Land der Träume versunken war.
Wir wünschen Euch einen schönen Tag, bis bald.

Gut angekommen….

Mit Verspätung in Frankfurt gestartet u gut in Vancouver angekommen.
Das Wetter begrüßte uns mit einer roten Sonne u es war leider sehr diesig.

Nach kleineren Startschwierigkeiten, bekamen wir dann doch noch unser Auto. Es wurde auch Zeit, den um 17:15 mussten wir bei der Fähre sein u wie es bei uns meistens so ist, war es eine Punktlandung, genau auf die Minute fuhren wir an den Schalter.

Die Überfahrt dauerte ca. 2 Std, leider war die Aussicht/Fernsicht durch das diesige Wetter nicht wirklich berauschend.

Endlich in "Nanaimo" angekommen, fanden wir unsere Unterkunft "Island View B&B" auf Anhieb. Wir wurden von einer sehr netten Frau empfangen die uns unsere kleine Whg zeigte.
Nach ca. 22 Std auf den Beinen fielen wir dann ins Bett, so um ca. 21:45 (also 6:45 bei Euch) gute Nacht.
Euch einen schönen Montag.

Heute geht es los….

Unsere Reise führt uns dieses Jahr wieder nach Kanada, genauer gesagt nach Vancouver und Vancouver Island. 

Dieses mal nicht mit einem Wohnmobil, sondern ganz gesittet mit Auto und Unterkünften.